Wohnungsbesichtigung: worauf du in 20 Minuten achten solltest

5 Min. Lesezeit

Besichtigungen dauern oft nur 15 bis 20 Minuten und finden in Gruppen statt. Mit einer festen Reihenfolge siehst du in dieser Zeit mehr als die meisten anderen Interessenten.

Checkliste für die Wohnung

  • Ecken und Fensterlaibungen auf Schimmel oder Stockflecken prüfen, besonders im Bad und hinter Möbeln.
  • Fenster öffnen und schließen: Dichtungen, Doppel- oder Dreifachverglasung, Rollläden.
  • Heizkörper und Heizungsart – Baujahr der Anlage erfragen.
  • Wasserdruck testen, Abflüsse laufen lassen, Warmwasserbereitung klären.
  • Anzahl und Lage der Steckdosen, Sicherungskasten, Zählerstände.
  • Handyempfang und, falls möglich, verfügbare Internetgeschwindigkeit.
  • Lärm: einmal kurz still stehen und auf Straße, Treppenhaus und Nachbarn hören.
  • Keller, Fahrradraum, Waschküche, Müllplatz und Stellplatzsituation ansehen.

Fragen an die Genossenschaft

  • Wie hoch sind die zu zeichnenden Anteile und ist Ratenzahlung möglich?
  • Wie hat sich die Nutzungsgebühr in den letzten fünf Jahren entwickelt?
  • Stehen Sanierungen oder Modernisierungen an?
  • Wie hoch waren die Nebenkosten im letzten Abrechnungsjahr?
  • Ab wann ist die Wohnung frei und wie läuft die Vergabe weiter?

Bring dein Unterlagen-Set direkt mit. Wer nach der Besichtigung sofort abgeben kann, steht in der Vergabe deutlich besser da.

Häufige Fragen

Darf ich bei der Besichtigung fotografieren?
Nur mit Zustimmung. Frag kurz nach – bei leerstehenden Wohnungen ist es meist kein Problem und hilft beim späteren Vergleich.
Soll ich zur Besichtigung allein kommen?
Eine zweite Person ist sinnvoll, weil sie Dinge bemerkt, die du übersiehst. Größere Gruppen wirken dagegen eher ungünstig.

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